Kloster Himmerod und Eisenschmitt

Kloster Himmerod und Kokosweberei Schär in Eisenschmitt

Trotz kurzfristiger, aber notwendiger Terminverschiebung, hatten sich zu unserer Tagesfahrt in die Eifel fünfzig Personen angemeldet. Damit war die Platzkapazität des Busses zu hundert Prozent genutzt. Wir hatten eine landschaftlich schöne Route ausgesucht. Manche hatten auf den Serpentinen in den Moselweinbergen ein leicht flaues Gefühl im Magen. Nichts desto trotz, kamen wir wohlbehalten am Kloster Himmerod an, wo wir in der dortigen Klostergaststätte zum Mittagessen angemeldet waren. Die Küche war bestens vorbereitet. Alles hat geschmeckt und das freundliche Personal trug dazu bei, dass jeder zufrieden war. Angetan von der Lage und dem Flair des Klosters hat man teilweise auch die Angebote der Gärtnerei, der Fischzucht, der Bäckerei und des kleinen Lädchens genutzt, um ein Mitbringsel oder Souvenier mit nach Hause zu nehmen. Um vierzehn Uhr ging es dann weiter ins nur wenige Kilometer entfernte Eisenschmitt. Der Inhaber der Kokosweberei Schär und Bürgermeister der Gemeinde Eisenschmitt, Herr Fritzsche, erwartete die Gruppe schon vor seinem Betrieb. Er hat uns dann eingehend über die Entstehung und die Bedeutung des Betriebes informiert, bevor wir dann unter etwas erschwerten Bedingungen (die Maschinen aus den fünfziger Jahren waren doch sehr laut) die Arbeit und die Ergebnisse der Arbeit begutachteten. Danach führte er uns zum Dorfmittelpunkt zu einem Brunnen, der die Geschichte des Dorfes darstellt, die er dann mit seinen Worten und in seiner wunderbar fesselnden Art an die Frau und den Mann brachte. Nun war es so weit, dass wir uns im Clara-Viebig-Zentrum, dem Gemeindehaus, zum Kaffeetrinken und gutem Kuchen versammelten. Natürlich haben wir auch noch das dazugehörige Museum angeschaut, bevor wir dann die Heimreise angetreten haben. Der Weg führte über Wittlich an die Mosel, dann hinauf auf den „Hunsbuckel“ nach Birkenfeld, wo die Ersten schon wieder ausgestiegen sind. Die Fahrt endete in Kirn, wo dann alle wieder mehr oder weniger zu Hause waren. Ein schöner, relativ sonniger Tag war zu Ende.

Jeder hatte eine Menge schöner Eindrücke mitgenommen. Man wird sich an diesen Tag gerne zurückerinnern. Der Seniorenbeirat bedankt sich bei allen Teilnehmern für das Dabeisein und hofft auf eine gute Teilnahme bei den nächsten Angeboten.

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Reinhard Müller

 

 

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