Hambacher Schloss

Tagesfahrt zum „Hambacher Schloss“, der Wiege der deutschen Demokratie
am 22. August 2017.

Unsere zweite Tagesfahrt in diesem Jahr führte uns zum Hambacher Schloss nach Neustadt in der Pfalz. Dort fand vom 27. Mai bis zum 01. Juni 1832 das „Hambacher Fest“ statt. Die Forderungen der ca. dreißigtausend Teilnehmer waren die nationale Einheit, Freiheit und Volkssouveränität. Hier, so sagt man, steht die Wiege der deutschen Demokratie. Ob dieses so geschichtlich bedeutsame Ereignis der Grund für fünfzig Teilnehmer, also ein voller Bus war, konnten wir letztlich nicht klären. Die Freude über diese Tatsache und dass die Fahrt stattfand, konnte man bei allen spüren, zumal uns das Wetter sehr in die Karten spielte. Pünktlich um halb zehn waren alle eingesammelt und es konnte von Birkenfeld in Richtung Neustadt an der Weinstraße losgehen. In der Nähe von Hinterweidenthal fanden wir einen kleinen Parkplatz, den wir genutzt haben, um ein zweites Frühstück bezw. Mittagessenersatz, das der Alfred Weis beim heimischen Metzger organisiert hatte, zu uns zu nehmen. Kurz nach zwölf haben wir den Busparkplatz am Hambacher Schloss erreicht und einige Mitreisenden haben das Angebot, schon einen Schluck Pfälzer Wein zu genießen, angenommen. Um 13.00 Uhr sind wir in zwei Gruppen eingeteilt worden und unter der Leitung zweier versierter Führerinnen haben wir die Geschichte des Hambacher Schlosses gehört und uns die Ausstellung ansehen können. Beeindruckt von Gehörtem und Gesehenem haben wir nach ca 2-3 stündigem Aufenthalt dort oben die Weiterfahrt in die Innenstadt von Neustadt an der Weinstraße angetreten. Es reichte, um gemütlich in einem Cafe eine Tasse Kaffee und ein Stück Kuchen zu essen und sich dabei ein wenig auszuruhen. Pünktlich um halb fünf ging es weiter ins Forsthaus Silbertal, einem mitten im Wald gelegenen, alten, zu einem modernen Ausflugslokal umgebauten Forsthauses. Hier haben wir ausgiebig schlemmen können, bevor wir uns dann gegen 19. 00 Uhr wieder auf den Heimweg gemacht haben. Ein schöner Tag ging zu Ende und alle kamen gesund und munter wieder zu Hause an.
Bei der Verabschiedung aus dem Bus haben einige ihren Respekt für die Arbeit im Seniorenbeirat bekundet und uns für unsere weitere Arbeit im Sinne der Senioren angestachelt und motiviert. Ein Dankeschön unsererseits gilt an dieser Stelle allen Teilnehmern für`s Mitfahren, insbesondere denen, die ich als „Neulinge“ bei der morgendlichen Begrüßung schon angesprochen hatte. Ein besonderes Dankeschön auch dem Organisator Alfred Weis und „unserem“ Busfahrer Norman.

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Reinhard Müller

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