Baumwipfelpfad

Tagesfahrt zum Baumwipfelpfad an der Saarschleife

Wir, die Organisatoren Alfred Weis und der Unterzeichner dieses Berichtes haben sich im Vorfeld dieses Vorhabens keine Gedanken gemacht über die sogenannten „Eisheiligen“, sondern haben dem Sprichwort „Wenn Engel reisen, lacht der Himmel“ hundertprozentiges Vertrauen geschenkt. Nach dem „Rauskrabbeln“ aus unseren warmen Bettchen durften wir feststellen, dass „Bonifatius“ in der Nacht ein bisschen Raureif auf den Wiesen hinterlassen hatte. Nach dem Einsammeln der Kolleginnen und Kollegen von Kirn bis Birkenfeld war der Bus prall gefüllt und die Sonne lachte vom strahlend blauen Himmel. Gegen zehn Uhr machten wir uns dann ganz gemütlich auf den Weg zu unserem ersten Ziel, dem Hochplateau des Städtchens Mettlach-Orscholz.  Durch das Saarland, vorbei am Losheimer See, erreichten wir ganz gemütlich unser Ziel. Zunächst stärkten wir uns aber am vom Alfred organisierten „Idar-Obersteiner Spießbratenbrot“ quasi als zweites Frühstück oder wenn man so will als Mittagessenersatz. Das mit Spannung erwartete Ziel war aber der neu errichtete „Baumwipfelpfad“ mit seinem gigantischen Aussichtsturm. Den wollten wir erklimmen. Obwohl das Wort „erklimmen“ überhaupt nicht dazu passt, denn dieses Bauwerk ist so konzipiert, dass tatsächlich auch Menschen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, bis zum höchsten Punkt problemlos „auffahren“ können.  Die meisten ließen es sich deshalb nicht nehmen, trotz eines recht kühlen Windes bis zum höchsten Punkt zu wandern und die Aussicht zu genießen und ein paar Schnappschüsse zu machen. Von hier oben bietet sich das Panorama der weit über die Grenzen des Saarlandes bekannten „Saarschleife“. Ein wunderschönes Bild bei diesem herrlichen und sonnigen Wetter. Auf dem gegenüberliegenden waldreichen Hügel ist die Burg Montclair deutlich zu erkennen. Wieder zurück „auf der Erde“ hatten sich fast alle draußen in der Sonne zu einem Getränk oder Eis zum Austausch über das Erlebte in luftiger Höhe zusammengefunden.

Um 14.00 Uhr steuerten wir dann in einer etwas abenteuerlichen Fahrt (Baustellen und andere verkehrsbedingte Umstände) das Städtchen Saarburg an, das wir dann etwas später als geplant erreichten. Nichtsdestotrotz hatten wir genügend Zeit uns die Schönheiten wie der Wasserfall und die Innenstadt anzuschauen und eventuellen Durst oder Hunger ohne Hektik zu stillen. Um 16.00 Uhr trafen wir uns alle am Museum Glockengießerei Mabillon. Dort haben wir in zwei Gruppen in einer Führung erfahren, wie eine Glocke entsteht.

Die Glockengießerei hat im Jahre 2002 die Produktion eingestellt. Die Stadt Saarburg hat dann das Areal gekauft und dann dankenswerterweise ein Museum daraus gemacht, dessen Besuch man unbedingt empfehlen kann. Mit neuen oder auch alten Erkenntnissen im Kopf spazierten wir zu unserem Bus, denn so langsam kamen schon wieder Gelüste nach etwas Essbarem auf. Deshalb steuerten wir unser vorher natürlich ausgesuchtes Ziel, die Spießbratenhalle in Schillingen an. Dies ist uns dann auch problemlos gelungen und kurz nach 18.00 Uhr hatten wir alle im besagten Restaurant Platz genommen. Die Beköstigung mit Getränken und auch den bestellten Essen funktionierte dank der netten und fleißigen Bedienungen reibungslos und flott. Allem Anschein nach haben wir zufrieden dieses Lokal dann verlassen um uns von hier aus auf den direkten Heimweg zu machen. Ein kurzweiliger und schöner Tag war zu Ende. In der Hoffnung auf weitere schöne Zusammenkünfte, gleich welcher Art, gingen wir zufrieden auseinander.

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Reinhard Müller

 

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